Wie geht´s Euch so?

low angle view of pink flowers against blue sky
Photo by John-Mark Smith on Pexels.com

Hallo Ihr Lieben,

Corona, Corona, Corona… es betrifft uns alle. Wir mögen zwar genervt sein, dass es keine anderen Nachrichten mehr gibt, aber wir kommen nicht drum herum, uns damit zu beschäftigen.

Ich sitze zu Hause und kann Home Office machen. Bei meinem Job ist das eh kein Problem. Mein Arbeitgeber ist nicht existenzbedroht. Das Gehalt fließt weiterhin. Das Telefonnetz funktioniert, das Wasser kommt aus dem Hahn, der Strom kommt aus der Steckdose, der Kühlschrank ist voll, die Supermärkte haben weiterhin geöffnet. Meine größte Betroffenheit scheint mir zur Zeit, dass wir das Hotel in Paris für unsere Reise im Mai „nicht stornierbar“ gebucht habe. Wenn das Geld futsch ist, wird mich das nicht umbringen. Ich zögere, irgendeinen weiteren Urlaub zu buchen für dieses Jahr, wer weiß, was kommt. Ich fühle mich trotz allem privilegiert.

Denke an all die, die kein Home Office machen können und die Stellung in Krankenhäusern, Drogerien, Supermärkten und sonstwo halten. Und an all die, deren Existenz bedroht ist: die Yogalehrerin, die Kosmetikerin, die Friseurin, die sich mit ihrem kleinen Business selbständig gemacht haben und die jetzt schließen müssen. Und an all die, die es noch viel härter trifft: Obdachlose und Leute, die von den Tafeln abhängig sind, die Flüchtlinge, um die sich jetzt niemand mehr Gedanken macht.

Dann sehe ich Bilder: Leute dicht gedrängt im Eiscafé. Und das macht mich wütend.

Ich bleibe vor allem deshalb zu Hause und reduziere meine Kontakte zu anderen Menschen, um für die älteren Menschen in meiner Verwandschaft und Nachbarschaft fit zu bleiben und nicht zur Gefahr für sie zu werden. Warum ist das für so viele nicht verständlich? Warum halten sich die Leute nicht an die eindeutigen Empfehlungen?

Klopapierhamstern, Geschäftemacherei auf ebay mit Desinfektionsmitteln, Corona-Fake-News… die Menschheit ist bekloppt.

Auf der anderen Seite sieht man so viel Schönes. Solidarität. Hilfsbereitschaft. Dankbarkeit. Und das nicht nur unter Freunden und innerhalb der Familie – auch unter total Fremden. Die Menschheit kann es doch!

Ich hab mir im Fernsehen die Rede unserer Bundeskanzlerin angeschaut. Und auch nochmal den Text im Internet gelesen. Man kann ja politisch von Frau Merkel halten, was man will: Das war genau richtig, dass sie diese Rede gehalten hat und sie hat Recht. Es wird hart. Und ein Satz, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.

Kommt es mir seltsam vor, über banale Dinge wie Makeup zu schreiben? Ja. Mache ich trotzdem weiter? Ja, ich glaube schon. Für mich ist das Ablenkung, die auch ich ab und zu brauche. Vielleicht denkt Ihr ja ähnlich.

Bleibt gesund, bleibt fröhlich und haltet Abstand!

Alles Liebe

Julia

 

 

 

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