Südafrika – Kapstadt # 2

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Hallo Ihr Lieben,

nun der zweite Teil zum Thema Kapstadt.

Ich habe mich in Kapstadt ausschließlich zu Fuß und per Taxi und Uber fortbewegt, insofern kann ich nicht wirklich was zum Thema öffentlicher Nahverkehr sagen. Aber eindringlich empfehlen kann ich Uber. Einfach App laden, los gehts. Aufgrund der digitalen Aufzeichnung scheint mir das auch als alleinreisende Frau maximal sicher. Die Fahrer waren alle freundlich und zuverlässig, die Autos sauber und in gutem Zustand. Man hantiert nicht mit Bargeld, da man ja über die App zahlt und weiß schon im Vorfeld den ungefähren Fahrpreis, so wird man auch nicht betrogen. Bei den Taxis sieht das etwas anders, am liebsten fahren die Fahrer ohne das Taxameter anzustellen. Bin dieselbe Strecke einmal mit Taxi, einmal mit Uber gefahren, Taxi war doppelt so teuer… Nunja, nach diesem Erlebnis war dann Uber mein Fortbewegungsmittel, ist auch nicht wirklich teuer für unsere Verhältnisse. Ich kann es empfehlen.

Mit Uber bin ich dann auch zur Talstation des Tafelbergs gefahren, denn dieser ist ja DAS Highlight in Kapstadt. Er überragt die Stadt sehr majestätisch, ist allerdings oft in Wolken gehüllt, auch wenn ansonsten strahlender Sonnenschein vorherrscht. Und damit direkt zum ersten Tipp: Wenn der Tafelberg frei von Wolken ist, müsst Ihr die Chance nutzen und direkt hinfahren. Am allerbesten ist es allerdings, dem Account der Seilbahn am Tafelberg per Twitter zu folgen (Tablemountainaerialcableway), hier gibt es aktuelle Informationen zum Wetter am Tafelberg und ob die Bahn überhaupt fährt. Denn auch bei starkem Wind fährt die Seilbahn nicht. Das gilt natürlich nur, wenn Ihr auch mit der Seilbahn fahren wollt. Man kann wohl auch zu Fuß gehen, aber ich bin ja nicht verrückt… 😀 Also zurück zur Seilbahn. Ich also morgens aus dem Fenster geguckt: toll, keine Wolken am Tafelberg, beim Frühstück Twitter im Blick behalten, alles klar. Uber gerufen, an der Talstation angekommen – die Bahn fährt nicht wegen Wind… Na super. Die Informationsmitarbeiter meinten aber, dass es gleich zwei Testfahrten gibt und dass die Bahn höchstwahrscheinlich noch fahren wird. Okay, dann warten.

Ich kann dringend empfehlen, sich das Ticket für die Bahn online zu kaufen. Ansonsten steht man nämlich zweimal an. Einmal am Ticketschalter, einmal an der Bahn. Und das kann dauern. Am besten ist es, das Onlineticket erst direkt zu kaufen, wenn man an der Talstation ist und die Bahn auch wirklich fährt. Das geht auch ganz problemlos aufgrund kostenlosten Wifis. Das Schlangestehen war auch gar nicht so schlimm, der Wartebereich ist weitestgehend überdacht, so dass man nicht in der Sonne steht und es gibt Sitzbänke. Ich meine, ich hätte etwas über eine Stunde gewartet bis die Testfahrten dann wirklich durchgeführt wurden. Ich verrate aber schonmal soviel: es hat sich gelohnt. Die Fahrt mit der Seilbahn geht superflott, immer dicht an der Felswand und die Kabine dreht sich, so dass man nach allen Seiten mal was sieht. Man steht ziemlich eingepfercht zwischen den anderen Touristen, aber die Fahrt ist ja nur kurz.

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Und dann ist man auf dem Tafelberg. Hier oben ist es naturgemäß kälter (und windiger) als unten in der Stadt, insofern lieber was mitnehmen zum Überziehen. Sonnenschutz und Kopfbedeckung sollten ja eh dabei sein. Stöckelschuhe und Flipflops sind kein empfehlenswertes Schuhwerk. Wenn man – wie ich – nur ein bisschen herumschlendern will, reichen Sneaker aber völlig aus. Man kann auch richtig wandern, aber ich bin da ja eher gemütlich. Die Wege sind gekennzeichnet, zum Teil flach gepflastert, zum Teil aber auch ziemlich felsig und holprig. Das ist ein bisschen gefährlich, weil man ja nicht auf seine Füße schauen will, sondern in die wunderschöne, faszinierende Gegend. Man hat einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und die Bucht mit Robben Island auf der einen Seite, auf die Kaphalbinsel auf der anderen Seite. Ich fand es absolut lohnenswert.

An der Bergstation finden sich Café, Restaurant, Örtlichkeiten und ein Souvenirshop. Wifi ist dort überall vorhanden und im Café kann man mit wunderbaren Ausblick Kaffee und Kuchen genießen und dabei den Handy-/Kamera-Akku wieder aufladen, an jedem Platz gibt es USB-Anschlüsse und Steckdosen (hier braucht man keinen Adapter). Der Souvenirshop bot das Übliche, nichts Besonderes, habe nichts gekauft. Ein bisschen sehenswert ist das Häuschen trotzdem, da es das älteste Gebäude auf dem Tafelberg ist und unter Denkmalschutz steht.

Die Tierwelt auf dem Tafelberg ist ebenfalls besonders, total putzig sind die Dassies, auf deutsch (habs extra nachgeguckt): Klippschliefer oder Klippdachse. Sie sehen aus wie übergroße Meerschweinchen und trauen sich so nah an die Menschen heran, dass man sie gut beobachten kann. Wirklich süß.

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Nach dem Besuch des Tafelbergs bin ich durch Downtown geschlendert, also vom Castle of Good Hope über den Grand Parade Platz am Rathaus vorbei, dann durch den Botanischen Garten und am Sitz des Parlamentes vorbei. Das südafrikanische Parlament tagt ja wechselnd in Pretoria (Regierungssitz) und Kapstadt soweit ich weiß. Ich bin an verschiedenen Museen vorbeigelaufen, hatte an diesem Tag aber keine Lust mehr 🙂 Mache ich das nächste Mal, denn Kapstadt hat mir so gut gefallen, dass ich auf jeden Fall wiederkommen möchte.

Allgemein legt man dort sehr viel Wert auf Sicherheit und Nachhaltigkeit. Letzteres liegt bestimmt auch daran, dass Kapstadt seit Jahren unter Wasserknappheit leidet. Wasserhähne und Duschen haben oft Spartechnik eingebaut, Toilletten werden oft mit Brauchwasser gespült und manchmal ist sogar das Wasser an den Handwaschbecken ausgeschaltet und es gibt nur so Hygienegel. Und wirklich überall hängen Schilder, die einen zum Wassersparen anhalten. Zum Thema Sicherheit: ich habe mich nirgends unwohl gefühlt, ich laufe aber auch nicht mitten in der Nacht durch unbekannte Viertel mit einer Rolex am Handgelenk. An den touristischen Hotspots sieht man sehr viel Polizei bzw. Sicherheitspersonal, da wird viel getan, damit Taschendiebe etc. nicht zum Zug kommen.

Von Kapstadt aus habe ich auch einen Tagesausflug auf die Kaphalbinsel zum Kap der guten Hoffnung und zum Cape Point gemacht. Darüber möchte ich auch noch schreiben, denn das war auch ein ganz besonderer Tag.

Alles Liebe

Julia

 

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