Südafrika – Kapstadt #1

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Hallo Ihr Lieben,

hier nun der nächste Beitrag zu meiner Südafrika-Reise. Hat ein bisschen gedauert, ich war ja schon im März da, aber aus den vielen Fotos auszuwählen dauert immer ein bisschen bei mir.

Aber der Reihe nach…

Hatte direkt bei SafAir einen Inlandsflug von Johannesburg nach Kapstadt gebucht, war nicht so teuer, ein anderer „Billigfluganbieter“ ist zum Beispiel Mango. Da ich im Dunkeln in Kapstadt gelandet bin, hatte ich im Vorfeld über Booking.com ein Taxi gebucht, der Fahrer hat mich am Gate abgeholt und direkt zum Hotel gebracht. Kostenmäßig war das teurer als Uber, aber durchaus noch zu verschmerzen.

Gebucht hatte ich bereits von Deutschland das Protea Fire & Ice Marriott Capetown. Viele Touristen gehen in die am Meer gelegenen Vororte wie Seapoint, Clifton oder Camps Bay, aber ich wollte was mittendrin und das ist das Hotel auch, es liegt in der sogenannten City Bowl im Bezirk Tamboerskoof, nur wenige Schritte von den belebten Straßen Kloof Street, Long Street und Bree Street entfernt. Restaurants, Läden, das Viertel Bokaap und der Botanische Garten sind direkt um die Ecke. Eines meiner liebsten Restaurants zum Lunch: das Kauai an der Kloof Street. Auch an der Waterfront finden sich schöne Hotels, aber die die mir gefallen haben, waren mir definitiv zu teuer.

Mein Zimmer hatte eine kleine Terrasse mit Blick auf den Lionshead. Und was soll ich sagen, als ich an meinem ersten Morgen in Kapstadt aufwachte und mit einer Tasse Kaffee auf meine Terrasse ging – Regenbogen über dem Lionshead. Voll kitschig, aber so schön. Daneben hat das Hotel einen kleinen Pool, den ich jeden Tag genutzt habe. War so entspannend, nach meinen Tagesausflügen noch etwas zu plantschen. Herrlich. Von der anderen Seite der Poolterrasse hatte man einen wunderbaren Blick auf den Tafelberg. Frühstück, Service, Sauberkeit – alles tiptop, ich war superzufrieden. img_0687Am ersten Tag bin ich dann erstmal losgelaufen und bin durch das Viertel Bo-Kaap Richtung Waterfront gelaufen. Bo-Kaap hieß bis 2017 noch Schotschekloof. Das ist übrigens insgesamt viel zu sehen, dass die „alten“ Ortsnamen (meist aus den Zeiten der Apartheid) durch „neue“ Ortsnamen ersetzt werden. Allerdings kostet die Anpassung von Straßenschildern u.ä. Unmengen, so dass es teilweise nur halbherzig durchgeführt wurde. Und je nachdem ist der neue Name völlig unbekannt, wenn man jemanden nach dem Weg fragt… also am besten beides im Blick haben. Aber zurück zu Bo-Kaap, das sich ja dadurch auszeichnet, dass viele Häuser kunterbunt angemalt sind, dadurch natürlich ein beliebtes Fotomotiv.

Gegründet wurde Bo-Kaap als Wohnviertel für die sogenannten Kapmalaien, die auch heute noch den Großteil der Bevölkerung in diesem Viertel stellen. Die Vorfahren dieser Gruppe wurden als Sklaven im Rahmen der niederländischen Kolonialherrschaft aus Südostasien ans Kap geholt.

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Nach diesem schönen Spaziergang bei herrlichem Wetter landete ich dann irgendwann an der Waterfront. Oder eigentlich Victoria & Alfred Waterfront. Das ist ein altes Hafenviertel, das aufwendig saniert wurde und heute ein beliebtes Ziel in Kapstadt ist. Eine große Shoppingmall, Läden aller Art, Kunsthandwerk, Museen, ein Yachthafen, unendlich viele Restaurant, Bars und Cafés… hier findet jeder was. Peoplewatching inkl. Touristen aus der Hölle, Straßenkünstler und -musik … Außerdem fährt hier die Fähre nach Robben Island ab, in dem Gefängnis auf dieser Insel in der Bucht war Nelson Mandela jahrelang eingesperrt. Hierzu direkt ein Tip. Spontan nach Robben Island funktioniert nicht so richtig gut, wenn Ihr da hinwollt – auf jeden Fall im Vorfeld online buchen. Ich hatte mir das spontan überlegt und da gab es keine Plätze mehr. Allerdings ist auch zu bedenken, dass die Fähre bei starkem Wind oder Seegang nicht fährt.

Aber zurück zur V&A Waterfront. Die heißt im Übrigen so, weil der alte Hafen bei der Gründung nach Queen Victoria und ihrem Sohn Alfred benannt wurde.

Die große Shoppingmall ist baulich sehr hübsch, das Angebot findet man in weiten Teilen aber genauso in jeder anderen Shoppingmall. Ich persönlich steuere ja immer auch die einheimischen Drogerien an, die Kette Clicks hat hier eine große Filiale (zum Haul gehts hier lang). Wer eher auf Fastfood steht findet hier alle internationalen und nationalen Ketten, schön ist, dass man auch draußen sitzen kann mit Blick auf das Wasser. Wer sich eher nur schnell was aus dem Supermarkt holen will – im Untergeschoss ist ein großer „Pick´n Pay“.

Allerdings würde ich empfehlen zum Essen ein paar Schritte weiterzuschlendern und zwar zum Nobel Square. Auf dem Platz stehen Statuen der vier südafrikanischen Nobelpreisträger und direkt daneben findet sich in einer alten Halle ein Streetfoodmarkt, der V&A Food Market. Da gibt es wirklich coole Sachen zu entdecken, schon das Gucken macht Spaß. Und das Essen war wirklich lecker.

Wer auf der Suche nach südafrikanischem Kunsthandwerk ist, sollte ein paar Schritte weitergehen, es gibt dort eine riesige Halle mit vielen unterschiedlichen Ständen.

Und etwas was ich besonders mag: es gibt ein Riesenrad! Das sogenannte Capewheel ist ein modernes Riesenrad mit geschlossenen Kabinen und man hat einen wunderbaren Blick über die Waterfront, das Meer, Kapstadt und den Tafelberg. Ganz wunderbar.

Es gibt an der Waterfront so viel zu entdecken und zu erleben, da findet sicher jeder irgendwas, was ihm/ihr Spaß macht. Segeltörns, Diamond Museum, moderne Kunst, der Fanshop der einheimischen Rugbymannschaft (Rugby ist total beliebt in SA!)…. um nur ein paar Sachen zu nennen.

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Werde noch einen zweiten Teil schreiben, dieser ist jetzt lang genug 🙂

Alles Liebe

Julia

 

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