Krakau – Hotel, Restaurants, Sightseeing

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Hallo Ihr Lieben,

Mitte Juni war ich für vier Tage in Krakau… und zwar mit drei Freundinnen.

Hinkommen

Direktflug ab Düsseldorf mit Eurowings, keine zwei Stunden und schon waren wir da. War nur eine kleine Propellermaschine, mir hat das nicht so viel ausgemacht, aber eine meiner Freundinnen fliegt nicht sooo gerne. Sie hat es aber überstanden. Das Hotel hatte uns einen Fahrer organisiert. Hat uns für 4 Personen 120 Sloty gekostet, das sind ungefähr 30 €. Vielleicht war das ein bisschen teurer als mit dem Taxi, aber so wurden wir im Flughafen abgeholt (mit Schild!) und in einem nigelnagelneuen Auto in 20 Minuten direkt zum Hotel mitten in der Altstadt von Krakau kutschiert.

Übernachten

Das Hotel Unicus Palace liegt supergünstig in der sehr zentralen Straße Floriańska (1 Minute zum nächsten Sephora und 3 Minuten zum zentralen Platz). Mit 60 Zimmern ist es eher klein, aber fein. Für ein 5-Sterne-Hotel fand ich es persönlich nicht so teuer, gebucht haben wir über booking.com. Freundliches, hilfsbereites Personal, wunderschöne Zimmer mit superbequemen Betten, tolles Frühstück und ein kleiner Wellnessbereich im alten Gewölbekeller mit Pool, Jacuzzi, Sauna und Dampfbad. Das war ganz herrlich nach einem langen Sightseeingtag noch eine Runde im Pool zu drehen.

Sightseeing

Hauptmarkt mit Tuchhallen

Der Hauptmarkt ist wohl einer der schönsten Plätze überhaupt. Auf der einen Seite die schöne Marienkirche, in der Mitte die Tuchhallen mit wunderschöner Ausstattung, aber schrecklich kitschigen Läden drin, drum herum viele Restaurants und Cafés, die Pferdekutschen, die auf Touristen warten… eine wunderbare Atmosphäre sowohl tagsüber als auch besonders am Abend.

Kirchen

Die gibt es gefühlt an jeder Ecke, viele sind prachtvoll ausgestattet, hier die Marienkirche auf dem Hauptmarkt. Jede volle Stunde bläst ein Feuerwehrmann ein Trompetensignal vom Turm in alle vier Himmelsrichtungen. Soll an den Mongolenangriff von 1241 erinnern.

Jüdisches Viertel Kazimierz

Das fand ich wirklich schön, noch nicht so herausgeputzt wie die Altstadt, ein bisschen alternativ, coole Cafés, Bars und Restaurants. Und Hinweise auf die jüdische Kultur an jeder Ecke, Synagogen, jüdische Badehäuser… Wir haben uns einfach ein bisschen treiben lassen. Das jüdische Ghetto ist allerdings woanders, im Viertel Podgórze. Nichtsdestotrotz wurden Szenen aus „Schindlers Liste“ im Viertel Kazimierz gedreht.

Wawel, Königsschloss und Kathedrale

Liegt am Rand des Altstadt-Kerns, ist also gut zu Fuß zu erreichen und sicherlich ein „Sightseeing-Must“. Ist auch total schön, auf dem Burggelände befinden sich verschiedene Gebäude, unter anderem das alte Königsschloss und die Kathedrale. Auch eine Statue des hier sehr verehrten und mittlerweile ja heilig gesprochenen Papst Johannes Paul II befindet sich hier. Der begegnet einem aber so oder so fast an jeder Ecke. Der Papst wurde als Karol Wojtyła in der Nähe von Krakau geboren, hat dort studiert und war einige Jahre Priester und Bischof in Krakau. Man kann auf dem Wawel-Gelände einiges besichtigen, wir haben uns für die Staatsgemächer entschieden, zur Wahl stehen aber auch noch andere Dinge. Man sollte nicht zu spät am Tag dort auftauchen, die Karten sind pro Tag stark begrenzt. Die Besichtigung der Kathedrale ist umsonst (bis auf die Königsgräber oder die Schatzkammer, so genau habe ich das nicht gelesen), aber nur möglich, wenn kein Gottesdienst stattfindet.

Schindlers Fabrik

Ihr kennt ja bestimmt alle den Film „Schindlers Liste“, der ja zum Teil in Krakau spielt. Die Emaillewaren-Fabrik, die Oskar Schindler betrieben hat, steht noch, innendrin ist eine Ausstellung, die sich mit der Besetzung Krakaus beschäftigt. Leider war die Schlange soooo lang, dass wir unter 2 Stunden Wartezeit nicht reingekommen wären, insofern haben wir dann dankend verzichtet. Online-Vorbestellung hätte sicherlich geholfen… Zur Fabrik kommt man übrigens sehr einfach und kostengünstig mit der Straßenbahn.

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Was wir auch nicht gemacht haben, was sich aber in der Umgebung anbietet:

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

Salzbergwerk Wieliczka

Entspannen

Planty: Park rund um die Altstadt, man schlendert schön durchs Grüne unter alten Bäumen, kann Skulpturen und Blumenarrangements anschauen sowie Sehenswürdigkeiten wie die Universität und das Franziskanerkloster sehen.

Weichsel: Auf dem Weg zum Wawel haben wir ein bisschen am Fluss gechillt. Wenn man will, kann man auch eine Bootstour unternehmen.

Hammam Shahrazad

Wir sind ja solche Wellness-Freaks…. meine Freundinnen haben mich an meinem Geburtstag in ein Hammam entführt inklusive Massage. Die Leute waren supernett und die Anwendungen sehr professionell. Ganz toll. Das Haus sah von außen leicht aus wie eine Bruchbude, aber innendrin war alles sehr fein.

Essen und Trinken

Also vorweg: wir haben in Krakau ausgesprochen gut gegessen und getrunken, die Auswahl an Restaurants ist riesengroß. Für rheinländische Verhältnisse war es insgesamt nicht teuer. Aber nach meinem Eindruck ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Trattoria Degusti

Dieses italienische Restaurant gehörte zu unserem Hotel, wir haben uns erstmal nach der Ankunft oben auf die Terrasse in die Sonne gesetzt und ein Gläschen Prosecco mit dem Blick auf die Straße Florianska und die vorbeischlendernden Leute genossen. Haben zwar nichts gegessen, aber die Sachen am Nebentisch sahen lecker aus.

Enoteca Pergamin

Dieses Restaurant liegt in der Altstadt an der Straße Grodzka (das ist die Straße vom Hauptplatz Richtung Wawel). Wir haben draußen gesessen, der Service war ausgesprochen freundlich und aufmerksam, gute Weinauswahl (gut, ist ja auch eine Enoteca). Speisekarte irgendwie eine Mischung aus polnisch, französisch und italienisch. War superlecker. (Foie Gras mit Meerretticheis, Risotto und Käseplatte)

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Hamsa Restobar

Auch hier konnten wir draußen im Innenhof sitzen, total gemütlich. Das Restaurant liegt an einem Platz (Szeroka) mitten im jüdischen Viertel Kazimierz und serviert israelische moderne Küche. Motto: „Make Hummus not war“. Wir haben nur gemischte Vorspeisenteller mit Brot bestellt und haben uns daran satt gegessen. Total zu empfehlen. Israelische Weine auf der Karte, wir waren superzufrieden.

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Kogel Mogel

Ein modernes polnisches Restaurant in der Altstadt, schon etwas gehobener, aber es war auch mein Geburtstagsessen. Absolut empfehlenswert. Gänseleberpastete, dann typisch polnische Pirogi, also gefüllte Teigtaschen (hier mir Kalbfleisch und Pilzsauce) und Orangenkäsekuchen mit warmer Schokoladensauce. Muss ich mehr sagen?

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Außerdem:

Biergarten „Mleczarnia ogródek (Mlekowóz)“ im jüdischen Viertel Kazimierz, liegt an der Straße Beera Meiselsa in einem mit alten Bäumen bewachsenen Garten auf antiken zusammengewürfelten Möbeln. Getränke und kleine Snacks holt man sich an einem Stand oder gegenüber in der Bar. Sehr günstig.

Zapiekanki essen am Plac Nowy, dieser Platz liegt ebenfalls im Kazimierz. Auf dem Platz ist ein rundes Gebäude, in dem nur Zapienka-Streetfood-Läden sind. Zapienka sind eine Art überbackene Brote, die es in verschiedensten Ausführungen gibt, der Fantasie scheinen da keine Grenzen gesetzt zu sein. Lecker und günstig.

Und was man an jeder Ecke findet, sind kleine Wägelchen, an denen runde Brotgebäckstücke verkauft werden (heißen: Obwarzanek). Die Preise sind je nachdem wie touristisch die Lage ist total unterschiedlich (zwischen 35 und 80 Cent). Schmeckt wie Laugengebäck ohne Lauge.

In Krakau gibt es auch Sephora… musste ich natürlich rein und ich habe auch ein paar tolle Sachen erbeutet. Dazu gibt es aber einen extra Haul-Blogpost sowie ein paar weitere Shoppingtipps.

Alles Liebe

Julia

3 Gedanken zu “Krakau – Hotel, Restaurants, Sightseeing

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