Flughafenerlebnisse und First Impression Glamglow, Clinique

Hallo Ihr Lieben,

ich war mal wieder beruflich in Berlin, morgens hin, abends zurück. Allerdings keine Zeit für das KaDeWe diesmal… (schaut mal hier).

Morgens hat alles noch gut geklappt, hatte auch einen superguten Termin in Berlin, dann wieder ins Taxi und ab nach Berlin-Tegel zum Flughafen. Flieger sollte um 18:45 gehen, war kurz vor 18 Uhr am Flughafen, hatte nur Handgepäck, also alles easy. Aber dann… SMS mit „Tut uns leid. Verspätung. 19:30 Uhr. Ihre Eurowings“. Naja, kann ja mal vorkommen, allerdings habe ich nach früh aufstehen und  einem langen Tag dann eigentlich nur noch den Gedanken, endlich nach Hause zu kommen, die Pumps und das Businessoutfit in die Ecke zu schmeißen und mich in Jogginghose auf die Couch zu lümmeln. Also schon leichte Genervtheit meinerseits. Die Zeit verging und dann: „Tut uns leid. Ihr Flug ist annulliert. Ihre Eurowings“. Kein Mitarbeiter am Gate. Völlig verzerrte unverständliche Lautsprecherdurchsagen. Auf mich wirkte das nicht sehr professionell… Ich meine, es kann ja mal vorkommen, dass ein Flugzeug kaputt ist, die Piloten krank sind oder was auch immer, aber dann kann man ja wohl erwarten, dass so ein Fall professionell gemanaged wird und man als Passagier die notwendigen Infos zu Alternativoptionen, Erstattungen, Fluggastrechten usw. bekommt. Naja, ich halte ja dann auch nicht still, Ende vom Lied war: umgebucht auf den letzten Flieger um 22 Uhr. Ankunft in Köln 23:10. Kurz vor Aufsetzen auf der Landebahn nochmal durchgestartet. Kurve fliegen, nochmal landen, dauerte auch nochmal 15 Minuten. War schon ziemlich müde und rollte so über die Autobahn vom Flughafen Richtung Bonn. Beim Wechsel von der A59 auf die A562 dann: Vollsperrung. Unfall. Kein Standstreifen. Ging nicht vor und nicht zurück. 45 Minuten später konnte ich dann endlich die letzten 5 km fahren, da war es dann aber auch schon 1 Uhr. Und am nächsten Morgen standen um 8 Uhr die Maler vor der Tür. Und arbeiten musste ich ja auch noch. Zum Glück an diesem Tag im Home Office, den Kaffee hätte ich mir am liebsten intravenös gegeben… One day in my life…

Da ich nun aber so viel Wartezeit am Flughafen zu überbrücken hatte, habe ich drei Sachen gemacht:

  • An der „EsSbahn“ eine Currywurst mit Pommes verdrückt. Das ist eine superkultige Imbissbude in einem alten S-Bahn-Wagen am Flughafen Tegel. Falls Ihr da jemals seid und auf Currywurst steht: da gibt es eine der Besten.
  • Bei Starbucks nicht nur einen Kaffee getrunken, sondern auch einen Chocolate Cheesecakemuffin verputzt. Das sind die Schokomuffins mit dieser Käsekuchenfüllung, da stehe ich ja total drauf. Verkneife ich mir aber meistens mit Blick auf das Kalorienkonto. Dachte aber an unsere leitende Betriebsärztin, die neulich auf einer Dienstreise beherzt in einen Schokoladenmuffin biss und mit all ihrer ärztlichen Autorität und einem tiefen Seufzer sagte: „Manchmal hilft nur noch Glukose gegen Müdigkeit.“ Sie hat ja so recht. Und sie ist Ärztin. Göttin in weiß und so, Ihr wisst schon, auf die muss man hören.
  • Im Duty Free die Zeit totgeschlagen. Und zwei Sachen gekauft. Das ging nicht aufs Kalorienkonto, sondern auf das ganz normale Konto.

Da ich die Produkte verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag vorsichtshalber als Werbung…. ist aber wie immer alles selbst gekauft von eigenem hart verdienten Geld

Und das ist die Beute:

eine Maske von Glamglow, die „Youthmud Tinglexfoliate Treatment“

ein Set von Clinique mit drei Produkten aus der Moisture Surge Reihe

Zur Maske: Sie enthält gemahlenes Vulkangestein, „french sea clay“ – was ich mal als Inhaltsstoff Kaolin identifizieren würde (auf Kaolin steht meine Haut ja total) und Grünteeblätter. Sie verspricht: Anti-Aging, Anti-Linien/Falten, Ausgleich, verfeinertes Hautbild und GLOWING.

Na dann mal ran…

First Impression: Die Grünteeblätter sind sichtbar und die Maske riecht auch danach. Ich mag das. Die Vulkansteinkrümel sind deutlich spürbar. Die Maske ist relativ fest, Auftrag mit Pinsel eher schwierig, mit Silikonspatel oder Fingern aber problemlos.

Auf der Haut wirkt die Maske kühl und fängt dann recht schnell an zu „arbeiten“, also alles aus den Poren zu ziehen. Das ist ja bei all diesen Masken anfangs mit einem leichten Brennen verbunden, deswegen würde ich sehr empfindlichen Häutchen eher abraten. Mir macht das nicht so viel aus. Nach 10-15 Minuten ist die Maske getrocknet und man kann sie Wasser abwaschen. Ich hab diese dabei noch vorsichtig verrieben, um mit den Vulkansteinbröseln noch etwas zu peelen.

Wirkung: Wow. Die Haut ist superglatt und die Poren sehr deutlich verfeinert. Die Maske hält, was sie verspricht in diesen Punkten. Ergebnis ist auch am nächsten Tag noch sehr gut zu sehen.

Preis: Man kann sie auch bei Douglas kaufen, dort kostet sie 49,99 Euro (50 g), ich habe am Flughafen nur 29,90 Euro bezahlt. Das nenne ich mal ein Schnäppchen, oder?

Zu Clinique Moisture Surge:

Das Set enthält:

die „72-hour auto-replenishing hydrator„-Creme.

das „face spray thirsty skin relief

das „all about eyes serum de-puffing eye massage

Also mal ehrlich, was sind das immer für Namen…

Die 72-h-Creme ist noch recht neu auf dem Markt. Das Versprechen ist, dass die Haut 72 Stunden optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird, auch wenn man sich zwischendurch das Gesicht wäscht.

First Impression: Die Creme hat eine Creme-Gel-Textur und riecht nach gar nichts. Clinique ist da ja grundsätzlich zurückhaltend was Duftstoffe angeht. Das Produkt ist darüber hinaus ziemlich ergiebig, man braucht  nur wenig für eine Anwendung. Wenn man sich das Gesicht eincremt, fühlt sich das ganz weich und glatt an, sehr schön.

Wirkung: Habe sie sowohl abends und morgens verwendet, aber ich muss sagen, so 100% begeistert bin ich noch nicht. Ich hatte vor einer Weile schon einmal die normale Moisture Surge Creme und die hat mir nicht gereicht in der Feuchtigkeitswirkung, obwohl ich keine ausgesprochen trockene Haut habe. Im ersten Moment fühlt sich die Haut total gut und durchfeuchtet an, aber sobald die Creme eingezogen ist, habe ich ein leichtes Trockenheitsgefühl. Ohne Feuchtigkeitsbooster oder Serum (z.B. hier oder hier) oder einen feuchtigkeitsspendenen Primer ist mir das zu wenig. Werde aber mal schauen, wie sie sich im Langzeittest macht.

Das Face Spray soll feuchtigkeitsspendend, erfrischend, kühlend und belebend wirken und die Haut weich und geschmeidig halten.

First Impression: Der Sprühkopf ist gut, es ist zwar kein superfeiner Nebel, aber auch kein Nieselregen. Das Produkt riecht wie auch die Creme nach nichts.

Wirkung: Ich bin erfrischt. Allerdings habe ich durch Benutzung dieses Sprays festgestellt, dass ich bei den Face Sprays doch eigentlich solche bevorzugen, die angenehm riechen, so aromatherapiemäßig. Aber wer Duftstoffallergiker ist, sollte sich dieses einmal anschauen. Ich freue mich aber über die Miniflasche, diese werde ich sicherlich weiterbenutzen. Wenn ich nur mit Handgepäck fliege spart mir das Platz.

Das Augenserum ist mit so einem Metallroller ausgestattet, mit dem man über die morgens ja gerne etwas geschwollene „Under-Eye“-Partie von innen nach außen massieren soll. Ich hatte sowas Ähnliches schonmal von anderen Firmen, so ganz überzeugt bin ich nicht, ob das die Wirkung wirklich verstärkt, aber schaden kann es ja auch nicht. Das Produkt an sich soll kühlend, feuchtigkeitsspendend, erfrischend und abschwellend wirken und Augenschatten verblassen lassen. Es enthält u.a. Koffein, das ist tatsächlich ein guter Wirkstoff rund um die Augen.

First Impression: Es fühlt sich angenehm an, mit dem kühlen Metallroller unter dem Auge zu hantieren. Das Serum ist sehr leicht, eher flüssig und durchsichtig.

Wirkung: Also so in der ersten Anwendung sehe ich keine Veränderung. Ist vielleicht aber auch eher auf die Langzeitwirkung angelegt. Als alleiniges Augenprodukt ist mir das zu wenig, aber ich benutze auch so derzeit ein Serum (das Caffeine Solution 5% + EGCG von The Ordinary) und eine Creme für die Augen, das funktioniert sehr gut. Mit dem The Ordinary Serum bin ich bald durch, denke, dass dieser kühle Roller mir angenehm durch die Heuschnupfenphase und die etwas wärmeren Tage hilft.

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Preisvergleich:

Bei Douglas kostet der 75 ml-Tiegel der Creme 38,99 Euro. Das 30 ml-Fläschchen des Face Sprays ist eine Reisegröße, die ich so online nicht gefunden habe. 125 ml kosten bei Douglas 29,99 Euro. Umgerechnet auf 30 ml wären das dann 7,20 Euro. Das Augenserum ist zur Zeit in Deutschland nicht erhältlich, in den USA kostet es ca. 25 Euro. Damit wäre ich bei einem Gesamtpreis von ungefähr 70 Euro gelandet. Für das Set habe ich allerdings nur 32,50 Euro bezahlt. Noch so ein richtiges Schnäppchen.

Ich finde, ich habe meine Wartezeit gut überbrückt, oder?

Alles Liebe

Julia

4 Gedanken zu “Flughafenerlebnisse und First Impression Glamglow, Clinique

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