Ich war in Südafrika! – Am Meer

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist es schon über einen Monat her, dass ich nach Südafrika geflogen bin und trotzdem zehre ich noch von all den Eindrücken und Begegnungen. Aber dafür reist man ja auch, oder? Am Freitag nach meiner Ankunft (Teil 1 meines Berichts findet Ihr hier) sind wir dann direkt als meine Cousine und ihr Mann von der Arbeit kamen in ihr Haus am Indischen Ozean gefahren, das liegt ca. 150 km südlich von Durban an der Hibiscus Coast, das ist eine bei Johannesburgern sehr beliebtes Urlaubsgegend. Von Johannesburg sind es also ca. 800 km, die aber leicht zu fahren sind, da die Autobahn gut ausgebaut ist. Linksverkehr und die Fußgänger an der Autobahn sind aber gewöhnungsbedürftig.

img_4601-1

Die Autobahnen in Südafrika sind zum Teil mautpflichtig, ab und zu gibt es Stationen, an denen man bar oder mit Kreditkarte bezahlen kann. Kreditkarte geht schneller, kann ich also nur empfehlen, man muss aber genau hinschauen, welche Schlange man ansteuert, es gibt auch eine Art elektronisches Bezahlsystem, damit habe ich mich aber nicht weiter beschäftigt, ist ja auch nicht zwingend notwendig.

img_4587

Und da waren wir nun … Blick aufs Meer… dazu muss ich wahrscheinlich nichts sagen. Wenn ich so einen Blick genieße, ist definitiv Urlaub.

img_4621

Erstmal Bananen ernten… das fand ich natürlich sehr exotisch, als der Mann meiner Cousine eine Bananenstaude im Garten abhackte. Und die schmecken natürlich toll.

img_4635

Auf zum Strand… zu Fuß waren das vielleicht zwei Minuten… herrlich.

img_4764

Braai – durfte natürlich nicht fehlen. Aber zu meiner großen Freude gab es ab und zu auch Meeresfrüchte – schließlich waren wir am Meer 🙂

Eine Spezialität, die ich auch noch aus Kindertagen kenne, weil meine Tante und Onkel sie immer aus Südafrika mitgebracht habe, ist Biltong, also Trockenfleisch. Mir ist schon klar, dass das echt gewöhnungsbedürftig aussieht und wirklich Geschmacksache ist, aber ich finde, es schmeckt gut. Das Besondere ist sicherlich, dass es in Südafrika nicht nur getrocknetes Rindfleisch und Würstchen (dry worst), sondern vor allem auch einheimisches Wildfleisch gibt. Also Springbock (auf Afrikaans leicht zu übersetzen: Springbok), Kudu (koedoe) oder Antilope (wildsbokke).

Die Währung in Südafrika heißt übrigens „Rand“, die Scheine sehen sehr hübsch aus, wenn man das über Geld so sagen kann. Auf der einen Seite ist Nelson Mandela und auf der anderen Seite ist jeweils ein afrikanisches Tier zu sehen. Ich hatte mir ein bisschen Bargeld schon in Deutschland über meine Bank liefern lassen, aber es war auch kein Problem, mit der ec-Karte dort Geld abzuheben. Ist trotz Gebühren immer noch einfacher und ich glaube sogar etwas günstiger als Euro in bar zu tauschen.Der Umtamvuna River bildet die Grenze zwischen der Region Ostkap und der Region Kwazulu-Natal.An einem Tag sind wir nach Port Edwards zum Einkaufen und ans Meer gefahren, der Ort ist etwas größer und eher touristisch geprägt. Hier kann man aber auch baden, da es einen bewachten Strand gibt. Die Strömungen und die Haie sollte man nicht unterschätzen.

Außerdem gibt es am Strandparkplatz relativ viele Stände, an denen man Zeug kaufen kann. Leider ist von traditioneller afrikanischer Handwerkskunst weit und breit nichts zu sehen, alles „Chinamüll“, den man überall kaufen kann. Schade.

Wenn man dort in der Gegend ist, empfehle ich einen Ausflug zur Kaffeeplantage Beavercreek. Man fährt vom Meer rauf in die Hügel und hat einen traumhaften Blick über die Landschaft und den Ozean, es ist einfach wunderschön dort oben. Auf der Plantage selbst kann man eine Führung mitmachen und etwas über die Kaffeeherstellung lernen. Vor allem kann aber auch Kaffee trinken, für 29 Rand (= 2 Euro) so viel man will. Und dazu gut essen, es gibt u.a. superleckeren Kuchen.

Kaffee kaufen kann man natürlich auch, hatte mir auch ein Pfund mitgebracht, das ist schon leer 🙂

Vom Indischen Ozean konnte ich gar nicht genug bekommen, über den Sand laufen und die Felsen klettern… bei Glenmore ist mal ein Frachtschiff untergegangen und an Land gespült worden, ein paar Wrackteile liegen dort noch herum.

Und wenn Ihr Euch fragt, ob ich überhaupt Tiere gesehen habe in Südafrika: ja, hab ich, allerdings nur ein paar Äffchen, die sind so niedlich, werden aber zum Teil eher als Plage angesehen, da sie an den Müll gehen und die Säcke zerfetzen.

Jetzt sind schon wieder zwei Bürowochen verstrichen und ich überlege schon, ob ich es dieses Jahr schaffe, erneut nach Südafrika zu fliegen. Es war soooo schön.

 

Alles Liebe

Julia

7 Gedanken zu “Ich war in Südafrika! – Am Meer

Schreibe eine Antwort zu kunterbunt79 Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s