Marrakesch – 4. Tag – Shopping und Abreise

Hallo Ihr Lieben,

nun der vierte und letzte Teil zu meiner Marrakesch-Reise. Nach dem Frühstück, das wir wie jeden Tag entspannt in der Sonne auf unserer Dachterrasse genossen, brachte uns Monsieur Momo zu unserem Fahrer, der uns dann sicher durch das Verkehrschaos (an das wir uns mittlerweile fast gewöhnt hatten) zum Flughafen fuhr. Nach freundlicher, wortreicher Verabschiedung und einem Trinkgeld stiefelten wir dann in den Flughafen und checkten ein.

Und wir hatten angenehme 26 Grad… schluchz. Das bringt mich zu einem weiteren Tipp zur Reisezeit. Anfang November war für mich total ideal. Im Sommer wird es so heiß in Marokko, das ich das nicht ausgehalten hätte. Tagestemperaturen über 40 Grad finde ich nicht mehr schön.

Auch bei der Abreise muss man vor der Passkontrolle wieder ein kleines Zettelchen ausfüllen, Stift nicht vergessen. Dann wird gefühlt 100 mal der Pass kontrolliert. Einerseits ein bisschen nervig, andererseits ja auch gut, dass die so aufpassen.

Nicht vergessen, Euer restliches marokkanisches Bargeld zurück zu tauschen, die Ausfuhr ist illegal und im Dutyfree-Bereich kann man eh nur noch in Euro bezahlen.

So, und jetzt zum einzig wahren kleinen Shoppingerlebnis auf dieser Reise. Auf in den Dutyfree. Ich muss aber sagen, dass die Auswahl bei den Highend-Marken nicht so riesig war, grundsätzlich hatten sie zwar die Marken, aber die Theken waren größtenteils leer. Insofern habe ich mich dann auf typisch marrokanische Körperpflegeprodukte der Marke „Moroccan Legacy“ konzentriert und mir eine Auswahl gegönnt.

Savon Noir à la fleur d´oranger – also schwarze Seife mit Orangenblüte. Schwarze Seife kann man sowohl für Gesicht als auch Körper verwenden und ihr werden allerhand Wirkweisen nachgesagt. Ich werde sie wahrscheinlich unter der Dusche benutzen, für das Gesicht wäre ich mir etwa unsicher. Aber vielleicht versuche ich es mal zum Abschminken, in einer schwarzen Seife sind ja in der Regel Pflanzenöle enthalten, das müsste funktionieren. Riechen tut sie auf jeden Fall sehr gut, ich mag Orangenblüte.

Insofern wird es nicht überraschen, dass ich die Ghassoul-Erde auch mit Orangenblütennote genommen habe. Ghassoul à la fleur d´oranger. Dieses Produkt werde ich zum Peelen unter der Dusche benutzen.

Noch lieber als Orangenblüten mag ich eigentlich nur Grapefruit-Duft. Und so musste dann auch noch ein Fläschchen Huile d´Argane Cru mit, also Arganöl. Kaltgepresst, natürlich, wunderbar zur Körperpflege, im Winter muss ich da eh immer mehr machen.

Mir ist aufgefallen, dass ich ja doch etwas in der Stadt gekauft hatte, deswegen noch ein kleiner Nachtrag:

Bereits im Hammam de la Rose hatte ich zwei weitere Körperpflegeprodukte erstanden, ein reines Arganöl und das Shampoo, das sie benutzt hatten. Das hat so himmlisch gerochen. War auch kein Wunder, es ist mit Arganöl und Karamell. Kann man sowohl für Körper als auch Haare benutzen. Ich könnte mich selbst aufessen, so lecker riecht das.

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Ihr seht, shoppingmäßig war das eher eine kleine Reise und dabei sehr konzentriert auf Körperpflege. War aber gar nicht schlimm, wir haben so viele tolle Sachen gesehen, so viele Eindrücke und Erinnerungen gesammelt.

Am Flughafen gönnten wir uns dann nach all dem Pfefferminztee noch ein Päuschen bei Starbucks und dann waren wir auch schnell wieder im kühlen, aber zum Glück an diesem Tag sonnigen Deutschland.

Vielleicht noch ein paar Anmerkungen:

Ich hatte anfangs Bedenken, ob Marrakesch sich als Reiseziel so als Frau eignet, wurde aber eines besseren belehrt, ich hab mich da nie irgendwie komisch oder bedroht gefühlt. Nun bin ich auch nicht der Typ, der Hotpants und Tops trägt, aus dem Hintern und Brüste heraushängen, das sollte man dort vermeiden, wenn man ernst genommen werden will.

Das Wasser aus den Leitungen wird nicht als Trinkwasser empfohlen, Wasser in Flaschen gibt es aber an jeder Ecke für sehr wenig Geld.

Falls Ihr irgendwelche Leute oder deren Esel oder Laden fotografiert, weil sie so malerisch aussehen, wundert Euch nicht, wenn sie dafür Geld verlangen. Außerdem ist es eh höflicher, vorher zu fragen.

Und macht Euch nicht über die Monarchie allgemein und ihren König im speziellen lustig. Die lieben ihren König.

Und noch ein schönes Sprichwort, das Monsieur Momo uns mitgab:

Die Europäer haben die Uhren, die Marokkaner haben die Zeit.

Damit ist mein Reisebericht zu Ende, ich hoffe, es hat Euch gefallen, meine Erinnerungen zu teilen.

Hier gehts zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Alles Liebe

Julia

 

 

2 Gedanken zu “Marrakesch – 4. Tag – Shopping und Abreise

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